MEIN NEUER BLOG
3. September 2010www.sabinemargesin.blogspot.com
Schau mal rein. Es gibt dort auch endlich ein paar Fotos:-)
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Schau mal rein. Es gibt dort auch endlich ein paar Fotos:-)
Hallo Heimat,
ich saß grad auf dem Sofa um die Nachrichten zu schauen und ganz plötzlich hatte ich das starke Bedürfnis endlich wieder mal einen Blog zu schreiben. Wenn das nur öfter passieren würde….
Es sind ja schon wieder einige Monate vergangen seit meinem letzten Eintrag und in 2 Wochen komme ich ja eh schon wieder nach Hause (Juhuuuuuu) um mit meinem Patenkind Katharina ihre Erstkommunion zu feiern. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit in der Heimat.
Nun zu den Ereignissen der letzten Monaten und dem Vorankommen von meinen Projekten und Zielen:
Der Februar hatte es in sich! Jedes Wochenende Vollgas, während der Woche arbeiten - es hat total viel Spaß gemacht, war aber auch ziemlich erschöpfend.
Zuerst waren da wieder die 7s, die ihr jetzt ja auch schon bald kennt, weil ich jedes Jahr dort bin. Das ist das Rugbyturnier hier in Wellington, bei dem es zugeht wie im Fasching zu Hause. 2 Tage Turnier mit Teams aus der ganzen Welt und einem vollen Stadion mit verkleideten Partypeople. Fun pur. Dieses Jahr hat Joe die zwei Tage auf dem Feld als Hydrationagent (auf gut deutsch: Wasserjunge;-) verbracht und dem Schiedsrichter das Wasser aufs Feld gelaufen. Somit hat er gratis Tickets bekommen und ich habe mich zusammen mit meiner schweizer Freundin Sandra als Cowgirl verkleidet, unter die Menge gemischt und 2 Partytage, mit viel Spaß und anfeuern der neuseeländischen 7s teams verbracht. Leider haben sie es nicht ins Finale geschafft, war aber trotzdem toll. Die Party geht dann immer in der Stadt weiter. Courtney Place, die Ausgehstraße of Wellington ist dann immer autofrei und es wird auf den Straßen und in den Bars weitergefeiert. Natürlich konnten wir auch hier nicht fehlen;-) Dementsprechend anstrengend war dann auch die Arbeitswoche - aber man muss die Feste halt feiern wenn sie kommen.
Am Freitag war dann der Tag der Hochzeit von Joes Schwester Kezia und ihrem Lee. Die Verwandschaft kam aus der ganzen Welt angereist. Joes Bruder lebt ja auch in Londen, Lees Eltern und Verwandte kamen aus England und Joes Onkel und Tanten aus Australien oder anderen Teilen Neuseelands. Es war ein wunderschönes Fest. Schöne Messe, tolles Essen, schöne Reden und viel Tanz bis spät in die Nacht. Kezia und Lee haben uns einen wunderschönen Tag beschert. Am nächsten Tag gab es dann im Hause der Tuohys ein “after match” mit Barbeque für ca. 60 der Gäste. Es ist einfach schön die Möglichkeit zu haben mehr Zeit miteinander zu verbringen, wenn die Menschen aus der ganzen Welt kommen und man sie halt nur alle heiligen Zeiten mal sieht.
Das Wochenende darauf war wieder “Homegrown” ein riesen Konzert an der Waterfront von Wellington mit 5 verschiedenen Bühnen und 10 Stunden Musik nur von Neuseeländischen Musikern. War toll. Wir haben uns immer unsere Lieblingsbands ausgesucht und sind von Bühne zu Bühne gependelt und wer mich kennt weiß dass ich nicht eine Minute still gestanden bin:-)
Das letzte Wochenende im Februar habe ich dann meine Classical Pilateslehrer Ausbildung angefangen. Der Kurs hat in Wellington stattgefunden und ich wurde ziemlich infiziert. Ich will unbedingt meine Ausbildung weitermachen und hoffe, dass ich in Zukunft noch mehr Pilates unterrichten kann. Das wäre auch was für die längere Zukunft, da man selbst nicht unbedingt an der Stunde teilnimmt, sondern mehr nur anleitet. Weil den Job wie ich ihn im Moment mache - physisch sehr anspruchsvoll - werde ich wohl nicht ewig ganauso ausführen können. Ich hoffe meine Stunden über die nächsten Jahre auf Nordic Walking, Pilates und Yoga reduzieren zu können. Mal sehen. Vielleicht eröffne ich ja irgendwann mein eigenes Studio….
Nächstes Wochenende findet der zweite Kursteil, diesmal in Auckland, statt. Freu mich schon. Vielleicht muss ich unter euch ein Opfer finden um zu Hause zu üben - also packt schon mal eure Englischkenntnisse und Turnhosen aus;-)
Mein Buch: ES IST ENDLICH FERTIG!!! Joe hat heute die letzten Korrekturen vorgenommen und morgen werde ich 4 Exemplare ausdrucken und an 4 verschieden Personen verteilen um feedback zu Inhalt, Aufbau, Grammatik, Ausdruck zu bekommen. Die 4 Auserwählten haben dann bis ich wieder aus Südtirol zurückkomme Zeit zu lesen und zu kommentieren. Danach wird noch mal korrigiert und verbessert und dann gehts an den schwierigsten Teil - einen publisher zu finden. Also bitte dafür ganz fest die Daumen drücken. Ich hoffe Neuseeland ist schon so weit endlich auf den Nordic Walking boom auf zu springen.
Letzte Woche war meine Cousine Julia bei uns. Sie hat Neuseeland für 4 Wochen bereist und war und ist begeistert. Wir hatten eine nette Woche zusammen und sie hat sich in Wellington genauso verliebt wie das auch schon mir und meinen Eltern so gegangen ist. Sie hatte dazu auch noch das größte Glück mit dem Wetter. Wir haben gerade den langersehnten anhaltenden Sonnenschein und feine Temperaturen (=21 Grad). Ich habe es sogar geschafft sie mit dem Nordic Walking Fieber zu infizieren. Sie hat die Technik schnell erlernt und hat 3 von meinen classes mitgemacht und einige schöne Wege in dem Wellingtonian bush kennen gelernt.
Joe hat sich in seinem Studienbereich (Politiks, Film and Media Studies und International Relations) leider immer noch nur erfolglos für Jobs beworben. Er arbeitet nach wie vor bei einem Malerbetrieb und wird jetzt wohl doch nebenher mit dem Masters in International Relations beginnen, was ihm vielleicht helfen könnte eher einen Job in seinem Bereich zu finden. Zusätzlich behält er immer ein Auge auf dem Arbeitsmarkt, um keinen Job unversucht zu lassen. Haltet ihm bitte die Daumen.
Bei ihm fängt im April wieder die Rugby-Schiedsrichter Saison an und er freut sich schon drauf. Übrigens übernimmt er jetzt immer meine Nordic Walking Gruppen wenn ich auf Ausbildung oder auf Heimaturlaub bin. Das ist super, so kann der Betrieb ohne lange Unterbrechungen weitergehen und die Leute mögen Joe natürlich volle gern.
Übrigens muss ich zugeben, dass es sich mit dem surfen in diesem Sommer immer noch nicht öfter ausgegangen ist. Aber wenn ihr meinen blog lest, dann könnt ihr euch wohl vorstellen warum. Keine Zeit. Aber oft konnte ich auch den Wellen die Schuld geben. Keine Wellen;-)
Ich hab doch auch mal von meinem Wunsch mehr zu malen erzählt. Ich habe mich im May für einen Acryl Beginner Kurs in einer Abendschule eingeschrieben. Dafür muss ich zwar eine meiner classes für 4 mal ausfallen lassen, aber sonst gehts sich halt nie aus, weil ich ja abends immer bis ca 8.30 Uhr classes habe. Bin schon sehr gespannt und hoffe dass ich endlich malen lerne und nicht nur so basic wie ich das bis jetzt gemacht habe.
Heute ist mir bewusst geworden, dass ich vielleicht irgendwann auch einen Englishkurs für Fortgeschrittene machen muss. Vor allem im schriftlichen bin ich schon sehr schwach und ich könnte eine Verbesserung gebrauchen, da ich ja viel e-mail Verkehr mit meinen clienten habe. Aber das werde ich dann erst im Winter (bei uns ja von Juni bis September) mal angehen versuchen (wenn ich die Zeit finde;-)
Ich glaube wenn ihr dieses Mail so lest, dann denkt ihr euch - bei der ist ja echt was los. Ich muss echt sagen, es ist echt so wie es klingt. Immer was los, selten nur langweilig und wenn mal ein Leerlauf ist, dann findet man natürlich auch im Haus und Garten immer was zu tun. Das Gute ist natürlich, dass das meiste mir so richtig Spaß macht. Wenn ich irgendwann dann auch noch in der Lage bin aus dieser Art von Arbeit etwas mehr Gewinn zu machen, dann habe ich wohl überhaupt keine Sorgen mehr:-)
Jetzt freue ich mich aber erstmal ganz fest auf den Karfreitag wenn ich in München lande und mich meine liebste Cousine Bettina wieder am Flughafen in die Arme nehmen wird und ich mit ihr die ersten Stunden auf europäschen Boden genießen kann. Ich war ja schon ewig nicht mehr zu Ostern zu Hause und werde die Tage mit der Familie voll genießen.
Am Freitag 9ten April werde ich wieder einen kollektiven Abend in Meran organisieren. Bin noch nicht sicher wann und wo wir was essen werden aber wir werden auf jedem Fall ab ca. 9 Uhr im Rossini Rossinis schlürfen. Also wer Lust und Zeit hat zu kommen - ich würde mich gewaltig freuen. Ich habe zu Hause auch wieder meine italienische Handynummer eingeschalten und ihr könnt mir eventuell texten wenn ihr Näheres wissen möchtet.
So, jetzt sind die Nachrichten bald vorbei und Joe wird bald von seinem workout zurückkommen. Mein Bauch knurrt auch schon - deshalb ab in die Küche zum Abendessen kochen. Es gibt heute eine frittata mit den Kartoffeln, Zucchini und Tomaten aus dem eigenen Garten:-)
Also bis ganz bald. Dicke Umarmung.
Sabine
Hab grad meinen letzten Blog Eintrag vom Juni gelesen. Das ist ganz schön lange her und es ist natürlich ganz viel passiert in den letzen 6 Monaten. Warum ich so lange nicht geschrieben habe? Na, ja es gibt einige Gründe dafür: wenig Zeit, einfach nicht die Energie dazu. Heute war ich in der Früh laufen und habe mir gedacht jetzt ist es ENDLICH Zeit dass ich endlich ein up-date schreibe für die Leute die weniger Kontakt zu mir haben, aber doch an dem was ich hier in Neuseeland so mache interessiert sind. Ich werde deshalb einfach mal beginnen zu schreiben:
Mein langeersehnter und hartverdienter Urlaub Ende August in der Heimat war genial. Er war genauso, wie ich ihn mir gewünscht habe, mit viel Familie und Freunden, einer wunderbaren Hochzeit von meiner Freundin Renni und einem megaheißen Spätsommer, der mir ein so richtig schönes Urlaubsfeeling vermitteln konnte. Ich bin glücklich und zufrieden nach Neuseeland zurückgekehrt. Ich bin ja immer zwiegespalten bei meinen Abschieden von Zuhause. Einerseits tut es weh wieder all die lieben Menschen zurückzulassen und andererseits freue ich mich auf mein Leben in Neuseeland, Joe und meine Arbeit. Das ist wohl auch gut so, sonst würde ich ja immer todünglücklich sein bei der Verarbschiedung.
Dieses Mal war es auch vor allem deshalb einfacher, weil ich ja wusste, dass meine Eltern uns im November für 3 Wochen besuchen würden und ich hatte auch entschieden Anfang April (und das ist jetzt ja nur mehr 3 Monate entfernt) zu der Erstkommunion von meinem geliebten Patenkind Katharina wieder nach Lana zu kommen.
So sind dann auch die Wochen bis zur Ankunft meiner Eltern schnell vergangen. Sie hatten eine tolle Zeit in Neuseeland und das macht mich sehr glücklich. Joe und ich haben ihnen an 3 verlängerten Wochenenden vor allem das beachy (strandige) Neuseeland gezeigt. Das Strandhäuschen der Tuohys in Waikanae, Golden Bay und Able Tasman auf der Südinsel und den Far North mit Cape Reinga. Es war wunderschön. Meine Eltern haben auch Wellington entdeckt und verstehen nun wohl besser warum es mir hier gut gefällt und vor allem können sie sich endlich vorstellen wie es in meiner neuen Heimat, in unserem Haus, in unserem Garten, in unserer Umgebung ausschaut. Und vor allem haben sie sich einen etwas längeren Urlaub ja so sehr verdient und ich glaube auch genossen. Es hat ihnen so gut gefallen, dass ich hoffe ihnen in Zukunft auch mal das alpine Neuseeland der Südinsel zeigen zu können;-)
Ja und dann war schon die Vorweihnachtszeit gekommen. Ich habe mir schwer getan den Fluss in meinen Nordic Walking classes wieder zu erlangen. Mit all den Unterbrechungen sind die Leute ganz aus dem Rhythmus gekommen und ich hatte schon ein bisschen Angst, dass alles zusammenbricht. Aber dann in der allerletzten class vor Weihnachten haben sich all meine regulars wieder eingefunden und ausgedrückt wie sehr sie sich auf das neue Jahr mit Nordic Walking freuen.
Ja und da kommt auch mein Buch wieder zur Rede. Ich habe im December einige Fotoshootings mit Florence, einer sehr guten Hobbyfotografin gehabt, die auch zu meinen regelmäßigen Nordic Walkern gehört. Es sind doch tatsächlich schöne Fotos entstanden und ich bin ganz stolz darauf, vor allem nachdem ich die 10 kg im letzten Jahr abgespeckt habe:-)
Ich bin zur Zeit (in den Weihnachtsferien habe ich ja endlich viel Zeit) dabei mein Buch fertig zu schreiben, dann gehts ans verbessern mit Joe und dann ans hoffentlich baldige Veröffentlichen. Habe schon einige Nummern von publishern bekommen, durch Menschen die mit mir Nordic Walken, mich voll unterstützen und Leute aus dieser Industrie kennen. Das Unsiversum hat halt immer wieder zur richtigen Zeit ein Türchen offen um dir weiterzuhelfen. Das tut so gut zu erleben. Jedenfalls werde ich sobald das Buch für mich perfekt ist (hoffentlich in 2 Wochen) mich auf die Beine machen und all die Personen kontaktieren, hoffentlich viele Tips für die richtige Vorgehensweise kriegen und dann hoffentlich das Buch in ein paar Monaten in den Regalen sehen. Und dann müsst ihr bitte natürlich alle ein Exemplar kaufen;-)
Morgen ist Silvester. Wir werden mit Freunden ein großes Barbeque haben. Hoffentlich ist endlich mal schön Wetter damit wir vom frühen Nachmittag an in der milden Sonne sitzen, essen, trinken, lachen und den Ausklang des Jahres feiern können, um dann mit viel Freude das neue Jahr zu begrüßen. Ich freue mich schon auf ein gemütliches Silvester unter Freunden.
Nun zu all meinen anderen Vorhaben von denen ich im letzten Blog so groß geschmettert habe. Habe mir wohl ein bisschen viel vorgenommen;-):
Golf: ich habe doch tatsächlich angefangen Golf zu spielen, noch vor meiner Reise nach Hause. Ich habe mich gar nicht so ungeschickt angestellt und mit Joe sogar 2 mal 9-Loch Runden gespielt (armes Gras:-) , 3 Stunden Golfunterricht gehabt und jede Woche ein paar hundert Bälle auf der Driving Ranch geschlagen. Leider hat die Unterbrechung nicht so gut getan. Habe so viel zu tun gehabt nach dem Urlaub, dass ich mir nicht mehr die Zeit genommen habe Bälle zu schlagen und je länger ich es gelassen habe, desto weniger hatte ich das Gefühl noch zu wissen wie die Bewegungen gehen. Habe mir einfach nicht die Zeit genommen und nie mehr einen Schläger in der Hand gehabt. Was nicht heißt, dass ich nie wieder spielen werde:-)
Surfen: Joe und ich haben im Oktober einen halbtägigen Surfkurs gemacht und uns beide nicht ganz dumm angestellt. Mit meiner kurzen Surferfahrung von Australien und einer guten, kraftvollen Kraultechnik habe ich sogar einige Wellen geritten (Miniwellen wohlgemerkt). Ich habe mir auch einen Neoprenanzug gekauft (im Angebot nur 50 Euro) aber den leider noch nie ausprobiert. Es ist einfach nicht so einfach in Wellington. Ist endlich mal surf (Wellen), muss ich arbeiten. Sind Wellen, sind sie manchmal zu groß für mich und ich würde nur dauernd in der Waschmaschine landen, meistens gibt es gar keine Wellen, so wie in den letzen Tagen. Es ist nicht gerade das Paradies zum surfen lernen, aber ich will unbedingt noch ein paar Mal auf dem Brett stehen in diesem Sommer und vor allem meinen Neopren ausprobieren. Hier ist das Wasser so verdammt kalt, dass man als normalo eigentlich nur an einem sonnigen Tag ins Wasser will (und das auch nur im Sommer), und davon haben wir in diesem Sommer leider nur sehhhhhr wenige gehabt.
Manchmal frustriert das Wetter hier schon ganz schön. Dann wünschte ich in einem Land mit wärmeren Sommern zu leben (wie Südtirol;-)….
Malen: noch nichts unternommen. Aber wann denn auch? Arbeite jeden Abend – also Abendkurs nicht möglich, hatte so viele Wochenenden (und das sind meine begehrtesten Nordic Walking classes) frei, dass ich mir nicht noch mehrer leisten kann. Das Projekt wird mit Sicherheit auf einen anderen Zeitpunkt verschoben. Aber wir kennen ja alle das Sprichwort: aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
Ja, ihr seht, ich bin auch nur ein Mensch und leider hab ich noch lange nicht alles erreicht was ich möchte. Aber aufgeben gibt es natürlich nicht und ich habe nach wie vor Freude an allem was ich tue.
Sonst gibt es eigentlich nicht all zu viele Veränderungen. Ich komme ja im April schon wieder nach Südtirol und freue mich schon sehr darauf. Vielleicht ist es ja wieder ein schöner und warmer Frühling und ich kann endlich ordentliche Wärme genießen. Und wenn nicht, dann wärmen mich halt all die lieben Menschen zu Hause, Familie und Freunde, die ich hier schon sehr vermisse.
Nun, ich hoffe ihr seid alle wohlauf und ich freue mich immer ganz besonders aus euerem Leben zu erfahren (ich hoffe ihr kennt meine e-mail Adresse)
Umarmung
Sabine
ALLES ALLES GUTE FÜR DAS JAHR 2010!!!
Hallo Heimat,
Bin ich wiedermal ein faules Mädchen gewesen und hab wieder mehr als 2 Monate verstreichen lassen. Es scheint, dass das ein bisschen realistischer ist, als der monatliche Blog von dem ich im letzten Jahr so groß geredet habe;-). Aber so lange ich euch immer wieder mal auf den neuesten Stand bringe ist ja alles gut, oder…?
Es ist viel und gleichzeitig gar nicht viel passiert in den letzten 2 Monaten. Letzte Woche war ich ziemlich verkühlt und hab mich durch die Woche durchgekämpft und mich so gut wie möglich gepflegt um ja für das langersehnte Fly My Pretties Konzert wieder fit zu sein. Und ich habs geschafft. Fit in 6 Tagen mit viel Teetrinken, Timocreme auf der Brust, die Tropfen von der Tante Martha, jeden Abend 2 Nerufen, und nur einmal eine Class absagen. Und ausgezahlt hat sichs - aber wie. Das war das tollst Konzert und mit Sicherheit ein Highlight für lange. Für euch ist es ein MUSS euch die FLY MY PRETTIES anzuhören, youtube, oder I-tunes oder wo auch immer. Bitte unbedingt – das ist neuseeländische Top-Quality- Musik. Die Band ist aus den besten neuseeländischen Musikern aus verschiedenen Bands zusammengewürfelt und alle paar Jahr gibts ein Konzert. Das war das dritte dieser Art und sie übertreffen sich mit jedem Mal. Nun aber Schluss mit Schwärmen. Im August kommt die neue CD, also die CD von diesem Konzert heraus – und ich werde sie mitbringen und ihr werdet sie Lieben.
Nun zum Rest des Lebens:
Große Pläne – große Ziele, weil wie so viele weise Menschen sagen:
It’s time to start living the life you`ve imagined. Henry James
Sooner or later those who win are those who think they can. Richard Bach
If you want to be happy, set a goal that commands your thoughts, liberates your energy, and inspires your hopes. Andrew Carnegie
Habe mich in den letzten Wochen ziemlich damit auseinandergesetzt was ich will. Weil sich nur beklagen, dass das Leben etwas langweilig ist, lässt es sicher nicht aufregender werden. Nun, da ist schon ziemlich viel hervorgekommen was ich in den nächsten Monaten und Jahren erreichen, erleben, erfahren möchte. Und ich habe hier und jetzt, besser letzte Woche damit begonnen:
• Ich will meine freie Zeit besser nutzen, als vor der Glotze zu sitzen!
• Ich habe neue Acrylfarben gekauft und begonnen wieder meine Malerleidenschaft aufleben zu lassen und im Sommer (ist hier ja erst ab Dezember) möchte ich einen Malkurs besuchen.
• Ich schreibe ein Buch!!!! JA, ihr lest richtig. Ich schreibe ein Buch über Nordic Walking und wie man damit fit werden kann und Gewicht verlieren kann. Das Gerüst ist schon auf Papier, nun gehts ans ausfeilen. Ich nehme mir Zeit. Möchte im nächsten Jahr einen Verleger hier in Neuseeland finden, der versteht, was für ein Potential in dieser Sportart für Neuseeland steckt. Joe wird mich mit meinem Englisch unterstützen und dann kann ja nichts mehr schief gehen.
• Ich lerne Golf spielen! Joe arbeitet zur Zeit Nachtschicht und so sind wir heute Nachmittag das erste Mal auf die Driving ranch gefahren und haben 100 Bälle geschlagen. Joe hat mir gute Techniktips gegeben und nach 20 Bällen, habe ich schon keinen mehr abgefehlt und nach 40 Bällen hat der Joe nur mehr WOW gesagt und nach 50 Bällen hatte ich das Gefühl, dass mir diese Sportart wirklich Spaß machen könnte. Bin dann gleich Privatstunden buchen gegangen und hab nächste Woche meine erste von 3 Stunden und kann jetzt schon nicht mehr drauf warten.
• Surfen: Das war ja immer schon mein Traum und nach meiner ersten Erfahrung in Australien auch immer wieder in meinem Kopf. Surfen will ich im Sommer lernen. Surfen im Winter in Neuseeländ ist nämlich Selbstmord und gar nicht lustig. Brrrr, kkkkkkkaaaaalllllt, zzzzziiittterr. Grausig – würd ich nie tun, so verrückt bin ich nun auch wieder nicht. Aber der Plan steht, bis ich das erste Mal wieder auf einem dieser Bretter auf den Wellen dahingleite (klingt leichter als getan!). Habe eine neue Freundin gefunden – Sandra, eine Schweizerin, die heuer schon mit dem Surfen angefangen hat und mir sicherlich eine gute Hilfe und Surfmate sein wird.
• Nordic Walking: mein Plan ist bis zum nächsten März so viel mit Nordic Walking zu verdienen, dass ich um GST ansuchen muss (wenn man über ein bestimmtes Einkommen rauskommt, muss man schon auf den Rechnungen Steuern abziehen usw. Zur Zeit habe ich 6 Gruppen und 2 davon füllen sich manchmal schon zum Maximum von 10 Teilnehmern. Wenn ich von meinem Ausflug in die Heimat zurückkomme möchte ich mindestens 2 zusätzliche Gruppen planen. Wir hatten im letzten Monat eine gute Präsenz in den Medien. 2 Artikel in lokalen Zeitungen, einen kurzen Nordic Walking Bericht im Fernsehen, einen Artikel in einer Ernährungszeitschrift. Wenn alles gut geht, dann geht es so weiter und wird noch besser.
• Mein großer langfristiger Traum ist aber eine Art Nordic Walking und Yoga Backpacker für die mittlere bis higher Preisklasse. So ein Backpacker in Vigilius Style wäre halt schon ein Traum. Wenn das mit dem geplanten LOTTOgewinn hinhaut dann auch nicht nur ein Traum;-) Na, Spaß bei Seite. Wer weiß was in Zukunft noch alles realisierbar ist.
Nun aber genug mit meinen Plänen, sonst glaubt ihr noch ich bin Größenwahnsinnig geworden…
In den nächsten 12 Monaten haben wir auf Unmengen von Hochzeiten zu tanzen und ich freue mich natürlich am meisten auf die meiner lieben Freundin Renni im August und der damit verbundenen Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden in der Heimat. Anfang August heirratet ein Freundespaar in Wellington, im Dezember ein Freundespaar in Christchurch und im Februar Joes Schwester Kezia in Wellington. Schon komisch, aber so gerne ich auf diese Hochzeiten gehe, ich sehe mich selbst nicht unbedingt als Braut. Aber man weiß ja nie was so kommt….
Schau grad auf meinen Kalender was sonst noch so anfällt. Ende August nehmen wir als Nordic Academy bei dem 10km walk anlässlich des City Harbour Marathon teil. Wird sicher lustig und a gute Werbung für uns. Was nicht so toll ist, ist dass liebe Freunde von uns am Tag davor für ein Wochenende nach Wellington kommen und wir sicher eine tolle lange big night out haben werden. Aber ich werd mich bemühen pünktlich mit meinen Stöcken am Start zu stehen und mich zusammenreißen, dass ich niemanden mit den Stöcken aufspieße:-)
Im August gehen wir SKIFAHREN. Endlich nach 2 Jahren Abstinenz. Sandra und ihr Freund Ron kommen mit uns auf ein verlängertes Wochenende zum Mt Ruapehu und wir können es alle schon nicht mehr erwarten. Wenn wir noch Glück mit dem Schnee und dem Wetter haben kann es nur ein langersehntes Erlebnis auf den 2 heißgeliebten und schwerst vermissten und vernachlässigten Brettern werden.
Nun werd ich mich aber noch ein bisschen an mein Bild setzen und zu den Klängen der alten Fly MY Pretties Cds meiner künstlerischen Ader freien Lauf lassen.
Hoffe ganz fest von ALLEN von euch mal zu hören und umarme euch ganz fest und schicke euch ein Lächeln und alles Liebe.
Sabine
Hallo meine Lieben,
Jetzt ist schon Ostern…. Wo ist die Zeit geblieben? Es ist ja schon Monate her, dass ich euch über mein Leben in Neuseeland auf dem Laufenden gehalten habe. Es ist also mehr als an der Zeit das zu tun. Es ist Osterwochenende, was bedeutet nur ganz wenig arbeiten und ganz viel Zeit für all die anderen Dinge, die oft zu kurz kommen: blog schreiben, lesen, Garten arbeiten, Osterputz, Buchhaltung (die Steuererklärung ist diesen Monat fällig und ich bin jetzt ja mein eigener kleiner Betrieb und es hatte wohl was Gutes mal Buchhaltung in der Schule gehabt zu haben), Café trinken mit Freunden (hab eine nette Schweizerin und eine nette Deutsche kennenglernt und freue mich über deutschsprachige Frauengespräche;-).
In den letzten Monaten ist nicht all zu viel Neues passiert in unseren Leben. Eigentlich könnte man sagen es ist alles beim Alten. Ich halte meine Kurse in verschiedenen Gyms und habe nun auch begonnen meine Massageskills in einem der Fitnesscentre einzusetzen und es macht mir viel Spaß und bringt ein paar Dollar mehr in die Kasse. Manchmal frag ich mich zwar wie viele Jahre ich diese Art von Arbeit wohl körperlich durchhalten werde, aber ich zähle nach wie vor auf einen Nordic Walking Boom in den nächsten Jahren in Neuseeland und dann kann ich weniger Kurse für mehr Einkommen machen und dann kann ich das auch für den Rest meines Lebens tun:-)
Joe ist nach wie vor ein Malergehilfe. Er hat in den letzten 2 Wochen das Haus seiner Tante neu gemalen (und die Vorbereitungen sind ja der große Teil beim malern, schleifen, Löcher füllen, alte Farbe abhobeln – sind ja alles Holzhäuser hier) und einen tollen Job gemacht. Wenn wir also jeh ein Haus kaufen, das Renovierung benötigt, kann Joe mit mir als Handlanger (und Sklaventreiber:-) einen tollen Job tun. Da die Rezession in den letzen 2 Monaten so richtig in Neuseeland eingetroffen ist, schauen die Chancen für Joe einen Job in seinem Studiumbereich zu finden sehr schlecht aus. Arbeitstellen in der Regierung werden abgebaut und manche Stellen einfach nicht mehr besetzt. Sparen wo es geht ist angesagt. Deshalb hoffen wir, dass er den Malerjob bis die Rezession vorüber ist ausüben kann. Leider ist Winter nicht die beste Zeit für malen, aber mal sehen. Habe heute in den Nachrichten gesehen, dass die Bauern Probleme haben genügend Erntehelfer zu finden. Sie laufen Gefahr die Äpfel nicht vom Baum zu bekommen bevor es zu spat ist. Es fehlen all die jungen Touristen, die für ein paar Wochen ihre Reisekasse auffüllen möchten – weil wer kann es sich zur Zeit schon leisten auf Reisen nach Neuseeland zu gehen… Schon ein Wahnsinn welchen Einfluss die Rezession auf so viele Bereiche hat. So weit sind wir aber echt gut dran. Mein Job wird sicher nie ausgehen und wir werden eventuell auch Zeiten mit weniger Geld gut überstehen. Da kommt nun unser Garten ins SpielJ Wir haben heute Herbst-Aufräumung gemacht. Ja – bei uns ist ja Herbst! Kräuter zurückgeschnitten oder halbiert, Unkraut und fertiggeerntete Pflanzen entfernt (hab Gott sei Dank in Mamas Schule einiges an Gartentechnik gelernt, was ich nun sehr schätze). Wir haben neue Pflanzlen gesetzt: Kraut, Brokkoli, Rote Bete, Salat, usw. Da es hier ja keinen Frost gibt, können wir auch im Winter Gemüse anbauen und es ist so schön aus dem eigenen Garten zu ernten. Für ein paar Wochen werden wir noch Karotten, Tomaten, Zucchini, Gurken und Bohnen ernten können.
Besondere Ereignisse in den letzten Monaten waren wohl:
- Homegrown – ein Tag an der Waterfront mit 4 großen Bühnen und ungefähr 20 verschiedenen neuseeländischen Bands und DJ’s. Wir waren dabei und es war super. Hat um 1 Uhr gestartet und um 12Uhr geendet und wir haben ungeführ 6 Stunden getanzt und volle viel Spaß gehabt. Falls jemand Lust hat mal in neuseeländische Musik reinzuhören, hier ein paar Youtube links:
Opshop: http://www.youtube.com/watch?v=dX7MktaEMh0
Kora: http://www.youtube.com/watch?v=gD0xliH_jGQ
Shapeshifter:
http://www.youtube.com/watchv=davIi5OKhTA&feature=PlayList&p=512BEBFD40B23D0E&playnext=1&playnext_from=PL&index=8
Catchafire: http://www.youtube.com/watch?v=nf9TJ9K6I9Q
- Und letztes Wochenende waren wir auf einer Hochzeit in Auckland. War eine sehr traditionelle – ich würde mal sagen – perfekte Hochzeit. Von der Einladung bis zum Tischgeschenk wunderschön. Das Brautpaar war happy und alle anderen auch. Es war ein großer Spaß mit viel Prosecco, Tanzen und Lachen. So soll es ja sein:-)
Ja und das war es nun wohl. Ihr könnte also verstehen warum ich nicht all zu oft schreibe. Es passiert einfach zu wenig Aufregendes hier. Es ist halt wie überall, viel Alltag und nur ein paar Highlights. Die genießen wir aber um so mehr:-)
Schicke allen liebe Ostergrüße, viele Ostereier und einen ganz wunderschönen glücklichen Frühling:-)
Umarmung Sabine
HALLO IHR TREUEN LESER,
Nun sind wieder fast 2 Monate vergangen seit meinem letzten Eintrag. Es gibt also viel zu erzählen. Ich fang einfach bei Weihnachten an:
Es war ein gemütliches ruhiges Weihnachtsfest. Joe und ich verbrachten die Feiertage mit seinen Eltern in Waikanae im Strandhäuschen der Familie. Bei Barbeque und Spaziergängen am Strand vergingen die Tage schnell und es war Zeit für Joe und mich für Silvester nach Nelson zu fliegen.Unser Freund Nick ist in Takaka (Golden Bay) aufgewachsen und da seine Eltern auf Urlaub waren konnten wir das Haus direkt am Meer in Beschlag nehmen. Ungefähr 16 Leute fanden Unterkunft und es war ein Spaß im Meer zu schwimmen, in der Sonne zu liegen, Cricket zu spielen (die Jungs natürlich), Barbeques (jeden Tag mind. 2mal ) zu haben und natürlich kalte Drinks zu schlürfen. Wir blieben 3 Tage dort bevor wir mit dem kleinsten Flieger (10 Leute) zurück nach Wellington flogen und viel Spaß beim Landen im windy Wellington hatten (das war soooo cooool: Der Flieger ist fast quer gestanden bevor wir aufgesetzt sind – der Pilot, der übrigens im Sitz vor uns saß:-) hatte ganz schön was drauf!). Ja und dann ging das Jahr 2009 los. Der große Plan ist ja, dass bei Ende von 2009 fast jeder Neuseeländer zumindest schon mal was von Nordic Walking gehört hat. Und Wellington wird die Stadt sein von der alles ausgeht. Sandro von Nordic Academy leistet gute Arbeit um Kontakte zu knüpfen mit Medien, Organisationen usw. dass wir mehr publicity bekommen. Ich arbeite fleißig im Kleinen und tue das was ich am liebsten mache und am besten kann – ich unterrichte. Ich bin jetzt sogar Nordic Walking Trainer:-) und habe zur Zeit 4-5 Kurse pro Woche. 2 davon sind Anfängerkurse und die Zahlen sind ganz unterschiedlich. Manchmal habe ich 6 Anfänger, manchmal 2, manchmal keinen. Aber auch hier werde ich mit der Zeit konstantere Zahlen haben. In meinen 2 Fortgeschrittenen Kursen habe ich fast jede Woche zwischen 4 und 8 Teilnehmer. Es geht also langsam voran und bringt mir hoffentlich bald neben meinem Mindesteinkommen, das ich aus den Kursen in verschiedenen Gyms in Wellington erhalte, auch etwas mehr Kohle ein. Aber ich bin glücklich, um nicht zu sagen sehr glücklich. Es macht mir sehr viel Spaß, ich habe ein gutes Leben. Unser Garten floriert – habe gerade a bisl Unkraut gezupft und Karotten, Bohnen, Ratelen:-), Tomaten, Gurken, Erdbeeren und Kräuter (zum Trocknen) geerntet. Der Sommer zeigt sich an manchen Tagen von seiner besten Seite und dann wieder von seiner schlechteren – aber das ist wohl überall so.
Ach ja genau – ich hatte ein tolles Yogawochenende in New Plymouth. Da ich in dieser Gegend noch nie war, habe ich die Hin- und Rückfahrt als Roadtrip total genossen. Wunderschöne Landschaft, herrliche Strände und das Yoga Retreat war eine totale Bereicherung für mich und auch für meinen Yogaunterricht.
Letzte Woche ist Kezia, Joes Schwester mit ihrem Partner nach Wellington gekommen. Das war eine Freude. Und die größte Überraschung war, dass Lee sie am Strand in Nelson gefragt hat ob sie seine Frau werden möchte und sie hat natürlich ja gesagt. Nun ist Aufregung in der Familie, planen usw. Sie wollen nämlich nächstes Jahr in Wellington heiraten (leben aber in London) und sollten in dieser Woche Ort und Termin vereinbaren können. Alle die schon mal geheiratet haben, wissen glaube ich was das bedeutet. Freude im Stress;-) Jedenfalls sind alle happy und wenn alles gut geht können Joe und ich in diesem Jahr auf (bis jetzt) 4 Hochzeiten tanzen – und ich liebe es auf Hochzeiten zu tanzen:-)
Dieses Wochenende waren die 7s, ein internationals Rugbyturnier in Wellington. Es ist aber ein spezielles Turnier, so gut wie jeder der an diesem Tag ins Stadium geht ist nämlich verkleidet. Manche lassen sich die verrücktesten Kostüme einfallen und es ist ein mortz Spaß und natürlich viel Alkohol im Spiel (zumindest auf den Tribünen). Joe ging mit seinen Freunden sehr originell als Buddhistischer Mönch, ich ging mit Kezia und Lee als langweilige Tennisspieler – aber Spaß haben wir alle gleich viel gehabt. Leider haben die Kiwis in den letzten 5 Sekunden des Finales gegen England verloren und auf manchen Gesichtern (sprich Joes:-) war das Lachen verschwunden –zumindest für ein Weilchen;-)
Was könnte ich euch noch erzählen? Nächsten Sonntag ist in Wellington ein Halbmarathon “Round the Bay” und wir sind ca. 20 Nordic Walkers die am 7km walk teilnehmen werden. Sollte eine gute Präsenz sein für uns und eine gute Werbung. Es ist eigentlich immer was los hier und die Tage und Wochen verfliegen sehr schnell.
Ich glaube das wars so weit mal. Als Zusammenfassung kann ich sagen: es geht uns sehr gut, wir genießen unser Leben, wir reden oft davon wie schön das Skifahren bei euch grad sein muss und sind oft in Gedanken bei euch allen Daheim im Südtirol, Österreich oder wo auch immer ihr euch gerade alle aufhaltet.
Dicke Umarmung und lasst auch mal was aus eurem Leben hören:-)
Sabine
Ungefähr heute vor einem Jahr sind Joe und ich nach unserer Reise durch Indien und Kambotscha in Neuseeland angekommen. So viel ist passiert. Ein Jahr voll Äktschen, vielen wunderschönen Momenten und auch schwierigeren Zeiten. So wie Leben halt läuft - auch in Neuseeland. Wenn ich so zurückdenke war es ein tolles Jahr. Wie ihr ja alle schon längst gemerkt habt liebe ich Veränderungen. Und die hatte ich zur genüge. Neues Land, neue Wohnung, neuer Job, neue Freunde, neues Auto, neuer Fernseher, neue Bilder, neue Bettwäsche, neue Köchtöpfe, neuen Drucker, neuer Doktor, neue Kleider, neue Brille,… neues Leben. Jeder Tag war Neu und schön und aufregend und manchmal natürlich auch neu langweilig und sich wiederholend. Neu neu neu - sooo cool. Ich liebe Neues, ich liebe Veränderung, ich liebe es zu sehen wie sich mein Leben mit jedem neuen Tag entwickelt - verändert, schön ist. Das heißt natürlich nicht, dass Leben nur neu ist, wenn man auswandert und sich neue Dinge kaufen muss. Aber das war halt mein Weg. Ich sehne mich aber auch oft nach dem Alten, nach dem, was ich mit diesem Schritt ins Neue aufgegeben habe. Meine Familie so weit weg, mein Patenkind so weit weg, meine lieben Freunde so weit weg, Südtriol und die Dolomiten und Lana und die Kaffeestunden so weit weg. Aber eines lässt mich immer wieder in den sehnsüchtigen Stunden ein richtig schönes Gefühl haben und das ist: ich fühle wir sind nicht getrennt – wir sind alle eins, immer verbunden miteinander. So wie das Grußwort Namastè aus dem indischen Sanskrit so treffend und wunderschön ausdrückt: „Ich ehre in Dir den Ort, wo das gesamte Universum weilt. Ich ehre in Dir den Ort der Liebe, des Lichtes, der Wahrheit, des Friedens. Ich ehre den Ort in Dir, wo wir beide, wenn Du dort in Dir weilst, und wenn ich mich in jenem Ort in mir befinde, Eins sind.“
Jetzt hab ich doch glatt ein paar Tränen über meine Wangen laufen – nicht nur aus Wehmut, nein aus einem tiefen Gefühl der Liebe für euch alle, die ihr diesen Blog liest. J
So nun aber genug philosophiert! Jetzt wird wiedermal eine Bestandsaufnahme gemacht. Hab ja seit September den Blog kläglich venachlässigt und hab einiges aufzuholen. Wie die meisten ja wissen, war ich im November für drei Wochen zu Hause bei meiner Familie und bei meinen Freunden. Es war wunderbar. Es war genauso wie ich es mir immer vorgestellt und gewünscht habe. Ich bin mit dem Gefühl nach Neuseeland zurückgekehrt, dass ich den Menschen, die mir wichtig sind wieder nahe gekommen bin. Wieder Zeit zum reden, lachen, weinen, philosophieren, umarmen und fühlen gehabt habe. Natürlich ist es dann auch wieder schwer Abschied zu nehmen und der ist mir nur deshalb ein kleines bisschen leichter gemacht worden weil ich mich nach meinem Schatz gesehnt und auf das Neue hier in Neuseeland gefreut habe. „Neu „ für meine Rückkehr heißt, dass ich das erste Mal in meinem Leben selbständig bin. Wer hätte das gedacht… Ich arbeite in Zukunft auf meine eigene Rechnung, halte Kurse in Yoga, Pilates, Spin, Aerobic und das große neue Thema in Neuseeland: Nordic Walking.
Die Kurse habe ich schon begonnen – es sind 12 Stunden pro Woche und damit verdiene ich mir meinen Mindestgehalt. Die zusätzlichen 5 Kurse Nordic Walking, die langsam anlaufen werden mir in Zukunft ein Plus an Geld und an Freude an der Arbeit einbringen. Jetzt vor Weihnachten habe ich wenig neue Kunden erreicht (die Menschen haben auch hier zu viel Weihnachtsstress), einige der Frauen aus meinen Winterkursen sind wieder fleißig dabei. Ich zähle darauf, dass im neuen Jahr wieder mehr Menschen offen sind für NeuesJ und meine Kurse voll werden. Wenn ihr noch nicht auf die Website geschaut habt macht das Mal. Dort sind auch meine Kurse aufgelistet, wie viel sie kosten usw. Unter www.nordicacademy.co.nz unter „Find an instructor“ und dann Lower North Island reinschauen.
Das Unterrichten macht Spaß, ich habe mit Menschen zu tun, die mir dankbare, positive Rückmeldungen geben und es tut gut zu merken, dass man anderen eine schöne Zeit bescheren kann. So bin auch ich glücklich.
Soweit zur Arbeit.
Nun zum Rest des Lebens. Joe ist nach wie vor (seit Oktober) ein MalergehilfeJ Er hat aufgegeben nur einen Job zu suchen. Er arbeitet jetzt um Geld zu verdienen und versucht nebenher einen Job zu finden. Er ist natürlich nach wie vor verärgert, dass er wieder irgendwas jobben muss – trotz Studienabschluss, aber hat eingesehen, dass halt etwas Geld auf dem Konto die Lebensqualität im Jetzt ziemlich verbessert. So haben wir eine gute Zeit und der Druck eine Arbeit zu finden hat sich so natürlich auch verringert und zehrt nicht mehr an den Nerven. Nein- er hat nicht aufgegeben zu suchen – er schickt immer noch Bewerbungen zu den wenigen Angeboten und irgendwann wird was für ihn dabei sein, davon sind wir überzeugt.
Weihnachten: Sommer, wie ihr wisst – und für mich nicht so richtig als Weihnachten fühlbar. Aber vielleicht hilft es ja gerade deshalb nicht so sehr im Heimweh nach dem heimatlichen Weihnachtsfest zu versinken. Ich genieße einfach die Sonne, den kühlen Wein, das gute Essen, die vielen Geschenke und das Meer. Klingt doch auch nicht schlecht (im Gegensatz zu Blasen an den Händen vom Schneeschöpfen;-)
Wir werden wieder in Waikanae bei Joes Eltern in deren Strandhäuschen Weihnachten verbringen. Da lässt es sich schon aushalten. Und zu Neujahr fliegen wir für ein paar Tage nach Nelson und verbringen Silvester mit Freunden an der Golden Bay. Nicks Eltern sind nicht da und wir können deren Haus direkt am Meer belagern und werden so das neue Jahr mit Bier, Sekt und einer Abkühlung im blauen Meer am goldenen Strand begrüßen. Klingt auch nicht schlecht, oder? Wie ihr seht – wir lassen es uns gut gehen und langweilen uns grad nicht wirklich. Übrigens Joe ist jetzt auch ein Nordic Walking Instructor (natürlich ist er zu lazy seine eigenen Kurse zu organisieren) aber dafür ist er mit dem NW-Fieber infiziert und ist bei allen längeren Walks mit Nordic Academy dabei und macht auch bei meiner Performance class (ziemlich high impact class) mit. Macht Spaß.
Ab 5. Jänner geht dann wieder der normale Alltag los, mit Kursen und Arbeit und der Vorfreude auf die Wochenenden.
Ende Jänner nehme ich an einem Yoga Retreat (ein Wochenend Seminar) im Sivananda Yoga Vedanta Centre in New Plymouth teil. Das ist die Yoga Tradition in der ich meine Ausbildung gemacht habe und ich freue mich schon sehr auf eine Auffrischung.
Ich glaube das wars wohl wiedermal von der anderen Seite der Erde. Ich denke oft an euch und die wunderschöne tief verschneite Landschaft, die Kurzschwünge im Tiefschnee, die Glühweine am Christkindlmarkt und die roten NasenJ
Also, euch allen Lieben wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit, Freude und Frieden für das Zusammensein mit Familie und Freunden, viele leuchtende Kinderaugen, glückliche Eltern, Tanten und Onkeln, Omas, Opas, honeys und SchatzisJ
Eure Sabine
Hey – und einen guten Rutsch ins Jahr 2009 – ein tolles Jahr – ihr werdet schon sehen!!!!!!
Hallo ihr Lieben Daheim,
ich hatte ein paar wirklich schwere Wochen. Man wird ja auch in Neuseeland nicht von etwas schwierigeren Lebensphasen verschont. Es war oft nicht leicht für mich die schönen Seiten des täglichen Lebens wahr zu nehmen. Hab mich durch Probleme im Job, Joes Frustration keine Arbeit zu finden und die Sehnsucht nach Zuhause manchmal ganz schön mies gefühlt und so neben vielem Gejammere, einigen lauten Worten auch immer wieder mal ein paar Tränchen vergossen. Dieses Mail wird wohl nicht nur wie “alles ist volle super” klingen.
Ich möchte aber, dass ihr folgendes wisst: Mein fester Vorsatz für meine Zeit zu Hause ist nicht dauernd darüber zu reden und jammern was nicht so gut war, sondern darüber was schön war und ist und vor allem darüber wie ich mir die Zukunft vorstelle. Ich möchte mich nämlich nicht dabei ertappen meinen vielen Familienmitgliedern und Freunden ungefähr 563 Mal die gleiche Leier vorzuleiern. Das hilft mir nicht und vor allem ists für den Zuhörer gar nicht so angenehm. Deshalb ganz kurz hier und dann ists gesagt: meine Chefitäten bei der Arbeit haben sich leider als, wie soll ich das sagen… ein sehr sehr sehr sehr ungutes Gefühl in der Magengegend erzeugendes Chefitätenpaar, herausgestellt. Ich gehe aus Gründen des sehr sehr unguten Arbeitsklimas grad sehr ungern zur Arbeit. 3 von meinen Mitarbeitern haben schon gekündigt oder sind gegangen geworden, und ich denke mal es werden noch einige folgen. Deshalb ist meine ganze Hoffnung nicht mehr in das bisherige Angestelltenverhältins zurückzukehren, sondern nach meinem Urlaub nur noch Yoga, Pilates, Spin, vielleicht Pump und Step zu unterrichten, weil das macht mir Spaß und ich bin nur für die Stunden des Unterrichtens dort. S0 würde ich mir eine Basis verdienen als selbständige Teacher und dann ganz ganz viel Energie in meine momentane Freude (die aber aus Erschöpfungsgründen a bisl zu kurz kommt) das NORDIC WALKING zu stecken. Große Zukunft - sage ich euch… und so schön… Habe ca. 10 Leute die seit 2 Monaten jeden Samstag zu meinen Kursen kommen und das bedeutet für mich, dass es ihnen gefällt, dass sie zufrieden mit mir sind und dass ich noch viele viele viele andere Wellingtonians fürs Nordic Walking begeistern kann und werde. Ich bin mal sehr positiv, dass meine Chefitäten Wort halten und mich “nur” als Teacher auch wirklich behalten werden. Wenn nicht, dann muss ich mich halt um was anderes umsehen und froh sein aus diesem seltsamen Laden heraus zu sein:-)
Joe ist frustriert und der Verzweiflung nahe. Er fragt sich oft, was er hier eigentlich macht. Wenn er in Wellington keinen Job in seinem Bereich finden kann (Politik, als Hauptstadt Neuseelands) wo soll er dann einen finden. Hat sein Studium überhaupt einen Sinn gehabt? Hat es überhaupt Sinn den Honors fertig zu machen (wegen dem er ja nach Neuseeland gekommen ist)? Wie kann er es jeh zu etwas bringen, wenn er nach 6 Monaten immer noch keinen Job bekommen hat? Er ist frustriert und down und verzweifelt… Und ich kann ihm nicht helfen. Manchmal werd sogar ich zornig und frustriert und bin ihm nicht grad eine moralische Stütze - ach es ist nicht leicht. Er haltet jetzt nach “anderen” Jobs Ausschau. Und es wäre schon wirklich sehr frustrierend wenn es irgendwann wirklich das Kellnern sein müsste. Manchmal ist es schwer positiv zu bleiben. Und die meisten Aussenstehenden verstehen sowieso nicht wie man 6 Monate lang keinen Job finden kann… Und das muss er dann natürlich auch aushalten…. die Schande und Niederlage… Aber er wird weiterschauen. Jeden Tag im Internet, in der Zeitung bei Agenturen. Die Hoffnung bleibt….
So, nun zum sonnigen Teil:
Hatten am Wochenende die Kerstin und den Olli aus Obergurgel (waren in Australien zum skilehrern für den dortigen Winter) zu Gast. Es hat Spaß gemacht so viel Dialekt zu reden- tu mir manchmal schon richtig schwer mit dem Satzbau - ist so englisch angehaucht:-) Wir haben über alte Zeiten gelacht, ihnen Wellington gezeigt und viel billigen Rotwein getrunken. Das war ein richtiger Vorgeschmack auf November (natürlich nicht der billige Rotwein:-). Ja, das ist überhaupt der größte Lichtblick: nur mehr 6 1/2 Wochen, dann lande ich in München. Wow, ich glaub ich hab mich noch NIE NIE NIE so sehr auf einen Urlaub gefreut. Wir werden singen lachen und tanzen, Kaffee trinken, Pizza essen, echte Mozzarella, richtige Knödel und Tiramisu genießen, ratschen, ratschen, ratschen, neue Erdenbürger bewundern, anderer Wachstum bestaunen, uns schöne Geschichten und traurige Erlebnisse erzählen, mitleiden, miterleben, mitlieben. Manchmal frage ich mich ob ich das jeh in Neuseeland haben werde…
Meine Lieben zu Haus, ich hoffe dieser Blog kommt nicht zu negativ rüber. Es ist nicht so schlimm wie es vielleicht manchmal klingt. Aber es ist halt auch hier nicht alles Friede Freude Eierkuchen. Und das Glück muss halt immer wieder entdeckt werden, von Neuem, mal anders, oder mal ziemlich versteckt. Das scheint Leben zu sein. Und Leben ist doch genial - oder…? Also ich finde schon.
Hab euch lieb
Sabine
Hallo Heimat:-)
endlich gibts mal was Interessantes zu berichten. Ich bin dabei mein eigenes kleines business aufzubauen. Ziel ist Nordic Walking, meine große Passion, in Wellington und längerfristig in Neuseeland zu verbreiten. Das war ja immer schon ein bisschen mein Traum, aber am Anfang hab ich mich einfach nicht drüber hinausgesehen selbständig zu starten. Ich arbeite auch nach wie vor im Fitness club, hab meine Personal Training clients und unterrichte Yoga, Pilates und Spin. Aber nun biete ich an Samstagen und jeden zweiten Sonntag im Monat Nordic Walking classess an (hat nichts mit dem Fitness Club zu tun). Angefangen hat ja alles schon im April. Ich habe damals gesehen, dass ein gewisser Sandro Nordic Walking in Wellington anbietet. Ich hab ihm ein Mail geschrieben, dass ich selbst auch Nordic Walking Instructor bin und diesen Sport liebe. Hab auch gleich Antwort gekriegt und wir haben uns damals getroffen. Er ist ein Schweizer, seit 6 Jahren in Neuseeland und arbeitet auch als Personal Trainer in einem anderen Club und bietet seit einem halben Jahr NW in Wellington an. Er hat mir von seinen Plänen erzählt mit seinem Geschäftspartner NW in Wellington vermehrt anzubieten und vielleicht irgendwann davon leben zu können. Ich war am Anfang eher zurückhaltend. Wollte irgendwie nicht meine freie Zeit aufgeben um Kurse zu machen usw. Bin aber mit Sandro in Kontakt geblieben, wir haben zusammen beim Wellington Harbor Marathon mit unseren NW-Stöcken die 10 km Strecke mitgemacht (um uns der Bevölkerung sichtbar zu machen) und er hat mir dann auch von der NW-Instructor Ausbildung in Wellington erzählt. Ich war ganz begeistert, dass ich die Möglichkeit hatte an einem Wochenende die englische (australische) Version des Nordic Walking Instructors zu machen. Und dieses Wochenende hat mir dann auch den Rest gegeben. Ich habe wieder gespürt, wie begeistert ich von dieser Sportart bin und wie sehr ich es liebe es selbst zu tun und eine Ahnung bekommen, dass ich vielleicht in diese Richtung gehen könnte. Dann ging alles ganz schnell. Die Ausbildner nordic academy Australia haben die Rechte für Neuseeland an Sandro und seinen Partner verkauft, die sind jetzt also nordic academy New Zealand (www.nordicacademy.co.nz - unbedingt reinschauen). Ziel ist NW in Wellington und Neuseeland zu verbrieten. Nordic Academy ist so was wie ein Vater für uns Lehrer, sie helfen uns beim Marketing und unterstützen uns in vielerlei Hinsicht. Und ich bin neben Sandro die erste die hier in Wellington Kurse abhaltet. Seit 2 Samstagen habe ich Kurse in verschiedenen Suburbs. In einem ein totaler Erfolg. 7 Frauen, alle begeiestert und langfristige Kursteilnehmer. Die ersten 2 Male sind gratis, mit gratis Stockverleih (hab mir 5 Paar Stöcke zugelegt und kann den Rest von Sandro leihen). Danach können die Teilnehmer entweder 10 Dollar pro Stunde bezahlen oder für 10 Mal 80 Dollars. Die meisten kaufen die Consession card, weil es ihnen so gut gefällt:-) Ich verkaufe auch Stöcke : One Way - die Besten die zur Zeit auf dem Markt sind und mache auf jeden Verkauf ein bisschen Gewinn. Ich sag euch es buumt und wird noch viel viel besser in Zukunft. Mein langfristiger Plan ist im nächsten Jahr im Fitness Club nur mehr mein Yoga, Pilates und Spin zu unterrichten und nebenher mein Nordic Walking business auszubauen. Mit Hilfe von nordic academy wird das ein wahnsinns Erfolg werden. Wir werden businesses in Wellington anbieten Lunchtime-classes zu halten. So können die Mitarbeiter in der Mittagspause Nordic Walken. Wir möchten vor allem mit der Regierung (die ja in Wellington sitzt) was machen. All die Ämter und Botschaften und Abteilungen sind potenzielle Nordic Walker. Neuseeland ist momentan in einer finanziellen Krise. Inflation, alles ist teuer, Einkommen gleich. Nordic Walking ist also ein super, billiger, leichter Weg die immer größer werdenden gesundheitlichen Probleme wie Diabetes, Übergewicht usw. zu bekämpfen. Das Potential ist groß, ich bin sehr sehr positiv, dass ich bald das arbeiten kann was ich wirklich liebe. So, wie ich es mir immer gewünscht habe und jetzt wird es wahr. Ich bin schon ein wahnsinns Glückskind:-)
Es geht uns gut. Joe studiert fleißig, wartet nach wie vor, dass auf dem Arbeitsmarkt endlich was angeboten wird was für ihn gut ist und er dann auch genommen wird und seine Rugby Karriere ist zur Zeit in der Warteschleife. Es regnet seit ca. 6 Wochen fast jeden Tag, manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal aus vollen Kübeln. Das bedeutet, dass all die Schulspiele abgesagt werden weil die Felder so lettig und nass sind, dass die Felder total zerstört werden würden, wenn darauf gespielt wird. Ärgerlich, weil er ja lieber als gar nicht jeden Tag schiedsrichtern würde. Aber das ist halt der neuseeländische Winter: nass (dieser Winter anscheinend besonders).
Es war in den letzten Tagen wiedermal nicht möglich in diesen Blog einzusteigen. Ich werde mich wohl nach einem neuen umsehen. Einem, wo ich auch Fotos einfügen kann. Ich lass euch wissen wann und ob es einen neuen Blog geben wird.
Bis November wenn ich nach Hause komme arbeite ich also sehr hart, 6-7 Tage die Woche, aber es macht Spaß und dann hab ich ja Urlaub bei Familie und Freunden und das wird dann so super, dass ich die nächsten Monate leicht packe. Also ihr Lieben, bis bald, haltet mir weiterhin die Daumen
Umarmung Sabine Joe und ich gehen heute Abend ins Kino. Der neue Batman Film soll ja so gut sein und so hab ich sogar Joe dazu bebracht mal ins Kino gehen zu wollen:-)
Hallo Leute,
ich hab in den letzten Tagen einige Mails bekommen mit Klagen, dass ich nichts hören lasse. Sorry, aber wer hat an der Uhr gedreht, ist es denn wirklich schon so spät…? Ja, tatsächlich schon Juli. Das ist genial, denn dann ist bald August, September und Oktober und dann komme ich nach Hause:-) Freu mich immens auf meinen Urlaub im Heimatland, der dann wohl auch dringend notwendig ist nach 8 Monaten Durcharbeiten. Hier ist soweit alles beim Alten. Ist vielleicht auch ein Grund warum ich nicht oft schreibe. Ich kann euch doch nicht immer denselben Senf erzählen. Ich versuchs heut einfach mit ein paar Ausschnitten aus unserem Leben.
Auto: wir haben letzte Woche ein Auto gekauft. 1994 Honda Civic in Gold:-) für 1500 NZ$, ca 750 Euro. Das Auto ist in einem super Zustand und läuft perfekt. Wir sind richtig happy. Joes Eltern kommen bald zurück und brauchen ihr Auto wieder und so bin ich wieder selbst Besitzerin eines 4 Rades. Die Benzinpreise steigen leider natürlich auch hier in einen ärgerlichen Bereich. Aber ohne Auto gehts halt leider auch nicht.
Job: ist gut. Ich habe an diesem Wochenende auch eine Ausbildung zum Nordic Walking Instructor (diesmal in englischer Sprache) gemacht um ein Zertifikat aus diesem Land dafür zu haben. Ich möchte längerfristig unbedingt mehr in den Bereich Nordic Walking und Yoga gehen und mich vielleicht sogar selbständig machen. Im nächsten Jahr möchte ich nochmal eine Yogalehrerausbildung machen (dieselbe Tradition, die ich schon in Deutschland gelernt habe, aber hier in Neuseeland). Dann kann mir nichts mehr passieren. Perfekt ausgebildet, perfekt english sprechend:-/ und perfekt motiviert für eine Zukunft in diesen Bereichen.
Winter: Wellington ist seit ein paar Tagen wirklich kalt und ungemütlich. Southerlies heißen diese kalten, windigen, nassen Wetterfronten die aus der Antarktis über Neuseeland ziehen und das Leben hier etwas ungemütlicher machen. Aber im Vergleich zu Obergurgler Verhältnissen ist das alles ein Klaks. Das ‘Wohnzimmer ist immer fein warm aufgeheizt und so halten wir uns halt meistens dort auf - wie in den guten alten Zeiten, als es noch keine Zentralheizung gab:-)
Freunde: ich vermisse euch!!!!!!!! Es ist nicht leicht Ersatz für fantastische langjährige Freundschaften zu finden. Aber dank Internet, Flugzeug und Sparkonto werd ich euch ja sowieso nie verlieren. Tiefere Freundschaften hier aufzubauen braucht seine Zeit. Ich habe viele liebe Menschen um mich und einige haben großes gute Freundschaftspotential. Die Mädels haben mich super akzeptiert und in ihren Kreis aufgenommen. Ich bin also auch in diesem Bereich auf einem guten Weg.
Geld: na ja, wer hat schon im Überfluss davon. Immer genug haben, darauf kommt es an. Und so ist es bei uns. Zur Zeit füttere ich ja noch ein Mäulchen durch. Joe hat leider noch keinen Job gefunden und wir hoffen beide schwer dass es im Juli jetzt endlich besser ausschaut auf dem Jobmarkt. Dafür ist seine Schiedsrichterkarriere in den Startblöcken. Er ist ein guter Schiedsrichter und wird hoffentlich in ein paar Jahren internationale Spiele pfeifen:-) Das wäre zumindest der Traum. Und wir wissen ja alle, dass man Träume verwirklichen kann wenn man fest daran glaubt und alles daran setzt sie zu erreichen.
Garten: fühlt sich zur Zeit ganz schön einsam. Nur alle paar Wochen spürt er Tritte und Hände auf seiner Haut. Das Gemüse, das wir im Mai gesetzt haben wächst langsam aber wir können immer noch Petersilie, Spinat und Rucola ernten.
Ausgehen: leider nutzen wir die Kulturstadt Wellington so gar nicht zum Ausgehen. Zu faul und zu teuer. Lieber treffen wir uns mit Freund in den Wohnungen, haben ein paar Bierchen und spielen, schauen Fern oder ratschen einfach nur. Ist genauso gut.
Skifahren: mal sehen ob wir im August oder September ein paar Tagen in den Schnee fahren können. Ich habe eigentlich keine freien Tage mehr gut, aber mal sehen… Sonst halt nächstes Jahr.
Ich glaub das war so weit mal alles was ich euch halbwegs Interessantes erzählen kann. Ich freue mich von euch zu hören und schicke allen eine liebe Umarmung und bis bald.
UND GENIESST DEN SOMMER, DIE WÄRME UND DIE NATUR.
Sabine
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